NATURAL.COUPLE.PHOTOS.

 

TIPPS & TRICKS FÜR NATÜRLICHE PAARFOTOS*

 

*disclaimer: Ich hab die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und versuche hier nicht, mich selbst und meine Arbeit zu hypen- bin ich auch gar nicht der Typ für. Ich weiß nur, wie ICH es mache und was für MICH funktioniert. Vielleicht ist für den/die ein oder andere ja etwas Wertvolles dabei, dass dich weiterbringt! Auf jeden Fall wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

Wie schafft man es, dass sich das Paar wohl vor der Kamera fühlt? Wie animiert man die Zwei dazu, sich „natürlich“ zu verhalten?

Zunächst einmal möchte ich dir davon erzählen, wie oft meine Paare vor der Kamera gestanden haben, bevor sie ein Shooting bei mir buchen: In der Regel 0 mal. Klar, hier und da gibt’s Ausnahmen, aber die meisten meiner Kunden haben noch nie ein (professionelles) Shooting gemacht. Da könnte man ja meinen: Oops, das is‘ ja jetzt doof. Aber weißt du was? Mir ist es viel lieber, wenn meine Paare noch nicht so viele Shootings hatten, denn sonst besteht schnell die Gefahr, dass sie so routiniert posen – und das ist es, was ich eben nicht möchte. Trotzdem ist es natürlich toll, wenn ein Paar sich direkt wohl fühlt vor der Kamera, aber das ist natürlich nicht immer so. Wie oft hat man schon eine Linse im Gesicht – und dann will ja auch, dass es nachher gut aussieht. Wie schafft man es also, dass sich Paare beim Shooting fallen lassen können?

 

Tipp Nr. 1: Authentizität / Entspannte Atmosphäre

Klingt jetzt vielleicht total random und selbstverständlich, aber es ist super wichtig, dass das Shooting entspannt und locker abläuft – Gehetze unter Zeitdruck und unpersönliche Abfertigung sind da ein No-Go! Ich möchte meinen Kunden nicht nur tolle Fotos anfertigen, sondern sie auch näher kennenlernen. Erstens, weil es mich wirklich interessiert und zweitens, weil man dadurch auch einfach entspannter miteinander umgeht, wenn es eben nicht nur eine professionelle Dienstleistung ist, sondern z.B. einfach ein schöner Spaziergang im Abendlicht, wie bei Jennifer und Karsten hier. Ein bisschen ausfragen, voneinander erzählen, miteinander lachen – und schon fühlt sich das Paar gut aufgehoben und kann das Shooting genießen – was wiederum dazu beiträgt, mehr Natürlichkeit herzustellen. Bonus-Tipp: Zur Auflockerung hilft auch Musik!

 

Tipp Nr. 2: Portfolio

Jede Fotografin hat ihren eigenen Stil – Bildaufbau, „Auge“ für Momente, Bildbearbeitung, … Kunden buchen diejenige Fotografin, dessen Stil ihnen zusagt. Wichtig ist hier natürlich das Portfolio – ein kleiner Einblick in die Arbeit der Fotografin. Zeigt man dort schon natürliche „Posen“ und authentische Momente, wissen die Kunden direkt, was sie erwarten können – und können sich gleichzeitig auch dort schon einmal Inspiration für ihr eigenes Shooting holen. Man weiß dann schonmal eher, was man beim Shooting alles machen kann und was gut aussehen kann – Achtung, nicht jede Pose funktioniert für jedes Paar (z.B. wegen Größenunterschieden)! Die meisten „Posen“ bzw. Bewegungen kommen sowieso spontan beim Shooting (was mich auch direkt zur 2. Frage führt).

 

 

Welche Posen sind natürlich? Was sind meine Top 3 Anweisungen, um beim Paar die gewünschten Emotionen hervorzurufen?

 

Tipp Nr. 3: Bewegung

Ein ganz wichtiger Punkt (vielleicht sogar der wichtigste), den ich bereits oben so ganz nebenbei schon anklingen lassen habe, ist die Bewegung. Es geht für mich bei der natürlichen Paarfotografie nicht vordergründig um „Posen“ (im Sinne von Standbildern), sondern um Bewegung, Dynamik! Wenn ich ehrlich bin, musste ich das für mich auch erst selbst herausfinden. Man hat natürlich immer Paarbilder im Kopf, die man kennt und oft sehe ich auch noch Bilder, die sehr „geposed“ wirken, statisch. Aber das will ich für mich nicht – ich möchte lebendige Bilder, authentische Bilder, die meine Kunden widerspiegeln und die auch Emotionen hervorrufen. Deshalb versuche ich, so oft wie möglich in Bewegungen, z.B. Umarmungen oder anderen Berührungen, zu denken und das auch so meinen Kunden zu kommunizieren.

 

Tipp Nr. 4: „offene“ Anweisungen

Okay, Budder-bei-die-Fisch. Es ist nicht alles natürlich, kann es gar nicht sein. Wie auch? Ein bisschen Anleitung braucht nahezu jeder vor der Kamera – es sei denn, du bist Heidi Klum, aber dann lehne ich dankend ab, dich zu fotografieren. Scherz beiseite, es ist tatsächlich so, dass ich beim Shooting natürlich auch ein paar Tipps zum „Posing“ gebe. Meine Top 3 Anweisungen sind:

  1. ganz eng zusammen gehen / umarmen
  2. gegenseitig berühren / streicheln / küssen (generell einfach lieb haben und kuscheln :) )
  3. auf mich zugehen

Klingt erstmal ganz easy, oder? Einfache Tricks für ein tolles Ergebnis. Je nachdem, wie das Paar drauf ist, sieht es natürlich immer anders aus, denn jeder ist individuell und je mehr man sich fallen lassen kann (siehe Frage 1), desto besser und authentischer wird’s. Schön ist es einfach für mich immer, zu sehen, dass meine Paare Spaß vor der Linse und einfach eine gute Zeit haben – ich halte dann einfach drauf und fange kleine Momente wie ein Lachen oder einen ganz tiefen Blick in die Augen des Anderen ein.

Beim Gehen (aber auch bei den anderen Posen generell) ist mir persönlich wichtig, dass die Zwei nicht in die Kamera gucken – lieber einander anschauen und/oder auf den Boden, je nach Schwierigkeitsgrad der Location – wenn sich das Paar anschaut, achtet es nicht so sehr auf mich, wodurch es automatisch natürlicher wird. Ein kleiner Bonus-Tipp von mir an der Stelle: nicht nur statisch auf die Kamera zumarschieren, sondern dabei in den Arm nehmen, versuchen sich zu küssen, leicht anrempeln (kein, kein Moshpit). Das macht Spaß und erzeugt dann tolle Momente!

 

 

Generelles

Tipp Nr. 5: Location / Wetter

Prinzipiell kann man an nahezu jeder Location schöne Bilder machen, ich bevorzuge es allerdings, vielleicht auch einfach, weil ich ein Landkind bin, in Wald/Feld/Wiese und Co zu shooten (Man kann aber auch in der Innenstadt, im Café usw. tolle Ergebnisse bekommen). Wichtig ist hierbei das Licht, d.h. wo kann man gegen die Sonne shooten, dass es gut aussieht?

Und: Prinzipiell kann man auch bei jedem Wetter schöne Bilder machen, ich bevorzuge es allerdings, wenn es trocken ist (ist auch besser für’s Equipment und die Stimmung). Am besten ist die so genannte „Golden Hour„, d.h. grob eine Stunde vor Sonnenuntergang. Dann ist das Licht super weich und erzeugt tolle Effekte.

 

Tipp Nr. 6: Perspektive / Blickwinkel

Beim Shooten versuche ich, abwechslungsreich zu arbeiten. Das heißt aber nicht, dass ich 10 Objektive im Einsatz habe! Meistens arbeite ich bei Shootings mit zwei Linsen: 50mm und 35mm Festbrennweite. That’s it, völlig ausreichend! Die Perspektive wähle ich, wie bereits schon erwähnt, immer so, dass ICH gegen das Licht shoote – denn, wenn das Paar gegen das Licht schaut, gibt’s meistens nur zugekniffene Augen und doofe Schatten im Gesicht – Gegenlicht ist da viel schöner!

Wichtig ist auch, nicht immer den gleichen Blickwinkel bzw. Bildausschnitt zu wählen, sondern das Paar mal in Ganzkörper, mal halb, mal sehr close zu fotografieren – so entsteht Abwechslung und ein rundes Ergebnis. Auch sollte man nicht vergessen, eine gute Balance zwischen Hoch- und Querformat bei den Bildern zu finden! Gerade bei der Paarfotografie ist es doch schön, auch die kleinen Details einzufangen und durch Bildanschnitt Nähe zu erzeugen, z.B. wie hier beim Schwarz-Weiß-Bild von Jennifer und Karsten.

 

FAQ

Was die Outfit-Wahl, das Styling, Regen am Shootingtag und Co. angeht, kannst du wie gewohnt in meinen FAQ nachlesen: HIER

THE SMELL OF CHRISTMAS.

 

Dieser Duft in der Weihnachtszeit, der dich an deine Kindheit erinnert. An gemütliche Abende vor dem Kamin, während draußen der Schneesturm tobt. An Schlittenfahrten, rote Backen und Schneemänner. An heißen Kakao mit Marshmallows, Märchengeschichten und Kuscheldecken.

Bei der Hektik in der Weihnachtszeit, dem Gehetze nach Geschenken und dem Stress auf der Arbeit ist es kein Wunder, dass man da manchmal einfach gar nicht in Weihnachtsstimmung kommt, oder? Dabei vergessen wir oft, wie wundervoll diese Zeit eigentlich sein kann und dass sie eigentlich dazu gedacht ist, runterzukommen, sich auf das Wesentliche zu besinnen und Stille in den Alltag einkehren zu lassen. 

Um in deinem Zuhause eine gemütliche und weinachtliche Atmospähre zu zaubern, musst du gar nicht viel tun! Ich zeige dir, wie’s geht!

 

Du brauchst:

  • 5 x Tassen Wasser
  • 2x Orangenschalen
  • 1 x Apfel, halbiert
  • 3 x Zimtstangen
  • 3 x Sternanis
  • 1 x Teelöfel-großes Stück Ingwer
  • 1x Teelöfel Kardamomkapseln
  • 1x Teelöfel ganze Nelken
  • 1xTeelöfel getrocknete Orangenschale

Schritt 1

Kombiniere alle Zutaten in einem Kochtopf und erhitze das Ganze, bis es einmal aufkocht.

Schritt 2

Drehe die Hitze nach dem Aufkochen herunter (auf Stufe 3,4) und lasse das Ganze ca. 2 Stunden ziehen. Bei Bedarf kannst du nochmal 1,2 Tassen Wasser zwischendurch hinzufügen.

Kleiner Tipp: Du kannst den weinachtlichen Topf nicht nur einmal verwenden, sondern die Mischung über die gesamten Feiertage immer wieder erwärmen und den Duft genießen. Um Kosten zu sparen, kannst du die Restwärme nach dem Kochen ausnutzen und falls du einen Holzofen hast, den Topf einfach darauf stellen :)

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und eine entspannte & gemütliche Weihnachtszeit!

DIY-TUTORIAL: POLAROID-AST.

Für mich gibt es nichts Schöneres, als meine liebsten Reise-Erinnerungen ausgedruckt in den Händen zu halten und sie immer wieder anzuschauen, denn dann packt mich die Wanderlust und das Fernweh kommt auf …

Und natürlich sind Fotobücher toll, aber ich finde es auch spannend, verschiedene Impressionen miteinander zu kombinieren und sie auf einen Blick genießen zu können.

Wie ihr wisst, liebe ich die Natur und bin sehr gerne im Wald unterwegs. Deshalb habe ich mir überlegt, etwas mit Holz zu gestalten, was auch gut zu unserer Vintage-Einrichtung im Wohnzimmer passt!

Heute zeige ich euch, wie ihr selbst einen Polaroid-Ast gestalten könnt :)

Das brauchst du dazu

  • einen Ast (Länge variabel)
  • eine Schere
  • Nylon-Faden (gibt es z.B. bei McPaper)
  • eine etwas größere Sicherheitsnadel (oder eine reguläre Nadel)
  • Schnur / Band
  • Polaroids (bzw. Poaroid-Prints) mit euren liebsten Bildern

Schritt 1

Zunächst legst du dir deine Polaroids erst einmal zurecht, um zu schauen, in welcher Reihenfolge du sie gerne aufhängen würdest. Hier kannst du schauen, wie die Motive farblich und/oder thematisch am besten zusammenpassen.

Dann durchstichst du das Polaroid oben mittig mit der Sicherheitsnadel.

Schritt 2

Anschließend misst du die Länge des Nylon-Fadens doppelt ab, je nachdem, welchen Abstand die Bilder vom Ast haben sollen (lieber etwas länger lassen, abschneiden kann man immer noch nachher).

Die beiden Enden des Fadens werden dann durch das Loch auf der Rückseite des Polaroids durchgefädelt und durch die entstandene Schlaufe des Fadens geführt, sodass die Enden nun oben frei liegen.

Schritt 3

Für den letzten Schritt benötigst du außerdem zwei Nägel und einen Hammer. Miss den ungefähren Abstand zwischen den zwei Nägeln an der Wand ab (etwas kleiner als die Astlänge) und schlage die Nägel in die Wand.

Anschließend befestigst du die Schnur bzw. da Band außen am Ast und knotest sie an einem Ende zusammen. Die zweite Schnur kannst du zusammenknoten, nachdem du den Ast an der einen Seite aufgehängt hast. Dadurch kannst du besser schauen, dass die Höhe auf beiden Seiten übereinstimmt. Die Schnur kannt du knapp über dem Knoten entweder abschneiden oder eine Schleife formen.

Kostenpunkt: Je nach Anzahl der Polaroids ca. 10-15 €

Dauer: ca. 30-45 Minuten

Hier meine zweite Version mit einem dickeren Ast

Viel Spaß beim Ausprobieren!