Meine idealen Kunden oder: Wenn die Chemie (nicht) stimmt

(English version below)

Vorab: ACHTUNG! Enthält ehrliche, möglicherweise stellenweise harte Worte. Mit diesem Blogpost möchte ich niemanden persönlich angreifen oder beleidigen, er spiegelt lediglich meine persönliche Sichtweise wider. Es geht weder darum, irgendwen vor den Kopf zu stoßen oder von Vornherein auszuschließen, noch um Arroganz oder um Schwarzmalerei. Ich liebe meine Arbeit und bin super glücklich mit meinen Kunden, denn sie bereichern mein Leben und bin total dankbar,  so tolle Menschen begleiten zu dürfen! :)

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Meine ideale Kunden. Klingt im ersten Moment ein bisschen arrogant, oder? „Ideal“ impliziert immerhin, dass es etwas gibt, das eben nicht ideal ist, nicht passt. Und genau darum soll es in diesem Blog-Eintrag gehen:

Wie sieht mein idealer Kunde aus und warum ist es enorm wichtig, dass Hochzeitsfotografin und Brautpaar auf einer Wellenlänge liegen?

Die erste Frage ist gerechtfertigt, denn auch das Brautpaar wünscht sich natürlich die IDEALE Fotografin für seine Hochzeit – macht Sinn, nicht wahr? Ihr seht, die Frage lässt sich also von beiden Seiten stellen.

Warum ich diesen Blog-Eintrag überhaupt schreibe? Seit ich 2014 begonnen habe, Hochzeiten mit meiner Kamera zu begleiten, habe ich viele Menschen kennenlernen und Erfahrungen machen dürfen. Ich habe mich weiterentwickelt und bin nicht auf einer Stelle stehengeblieben. Mittlerweile habe ich über 60 Hochzeiten begleitet und auch, wenn jede von ihnen anders war, kann ich eines mit Sicherheit sagen: Wenn die Chemie nicht stimmt, kannst du’s vergessen!

Klingt hart, ist aber so. Manche Brautpaare denken sich: „Hey, wir heiraten! Da brauchen wir ja auch jemanden mit einer Kamera, der ein bisschen knipst. Aber allzu viel darf es auch nicht kosten!“ Und das kann ich auch niemandem vorwerfen, der so denkt. Immerhin heiratet man nur einmal – Woher soll man auch wissen, „wie das so läuft“? Aber genau da liegt eben auch der Knackpunkt: Man heiratet nur einmal. Der Hochzeitstag ist einer der wichtigsten Tage im Leben überhaupt! Wäre es also nicht ein bisschen zu kurz gedacht, wenn man die wichtige Aufgabe, die Ereignisse, Emotionen und die Atmosphäre dieses besonderen Tages einzufangen, einfach irgendwem überlässt, weil er eine Kamera hat, die Bilder ganz ok sind und der Preis vor allem supergünstig ist? Ganz ehrlich: Das ist ziemlich daneben!

Überlegt doch mal: Was bleibt von einer Hochzeit? Das Kleid wird i.d.R. einmal getragen und verschwindet nach der Reinigung im Schrank oder wird verkauft. Das Essen war zwar super, aber spätestens nach dem Zähneputzen und dem nächsten Toilettengang ist das auch Geschichte, genau wie die Getränke. Das Gleiche gilt für Make-Up und Hairstyling … die Liste könnte so weitergehen. Doch es gibt etwas, das bleibt.

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Das Einzige, das bleibt, sind die Hochzeitsbilder. Sie lassen euch auch noch nach 40 Jahren den Tag, an dem ihr euch gegenseitig das „JA“ für immer gegeben habt, erleben, als ob es gestern gewesen wäre. Zusammen könnt ihr sie durchstöbern und Erinnerungen wachrufen an Momente, an die ihr voller Liebe und Freude zurückdenkt. Momente, die ihr selbst gar nicht so bewusst wahrgenommen habt, da ihr viel zu sehr damit beschäftigt wart, aufgeregt zu sein, dies und das zu erledigen oder mit jemandem ins Gespräch vertieft zu sein. Glaubt mir, ich spreche da aus Erfahrung. Ich selbst habe 2012 die Liebe meines Lebens geheiratet und es ist einfach so viel los, dass man gar nicht alles mitbekommen kann und dass die Hormone und die Aufregung auch mitreinspielen, macht die Sache auch nicht einfacher.

(by Xenia Berg)

Ich schaue mir unsere Bilder immer noch gerne an und besonders bei diesem muss ich immer schmunzeln, dabei bin ich nicht einmal darauf zu sehen. Es zeigt meine Zwillingsschwester, wie sie meinen Brautstrauß fängt und wie sich alle anderen Mädels für sie mitfreuen. Klar, ich kann mich noch daran erinnern, dass ich den Strauß geworfen hab und wer ihn gefangen hat. Aber trotzdem ist es einfach total schön, diese ungestellte Freude zu sehen. Und es gibt noch viele Bilder in unserer Reportage, die mich berühren. Von Momenten, in denen man die Liebe fast mit den Händen greifen kann. Von Menschen, die leider schon gegangen sind. Einfach Bilder, die diesen wunderschönen Tag unvergesslich machen.

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Deshalb solltet ihr Folgendes bedenken:

Jede Fotografin hat einen anderen Stil. Die Bildbearbeitung und -sprache muss euch gefallen. Schaut euch den Blog und das Portfolio an.

Es geht aber eben nicht nur um die Bilder: Wer steht hinter der Kamera? Was ist das für ein Mensch, der mich an meinem Hochzeitstag begleiten soll? Klingt komisch, ist aber so: Die Hochzeitsfotografin ist neben dem Partner der  Mensch, mit dem ihr an eurem Hochzeitstag die meiste Zeit verbringt. Und jetzt stellt euch mal vor, ihr versteht euch nicht, seid euch nicht sympathisch, wollt unterschiedliche Dinge? Richtig – Funktioniert nicht. Diese Erfahrung habe ich bereits zwei Mal machen müssen. Und es war nicht schön, für beide Seiten. Das hat mich persönlich hart getroffen und mich nachhaltig geprägt. Aber ich habe daraus gelernt, auf mein Bauchgefühl zu hören.

Nicht nur bucht ihr die Fotografin, die Fotografin bucht auch euch! Hä? Wenn ich die Fotografin buchen möchte und sie den Termin noch frei hat, dann muss sie doch zusagen, oder? Tja, ganz so einfach ist es nicht. Bereits bei der Anfrage kann ich herauslesen, wer „mein“ Kunde ist und wer nicht. Denn die Anfrage ist so etwas wie eine Bewerbung. Und auch das könnte im ersten Moment etwas arrogant klingen, doch das ist es nicht. Wenn ihr möchtet, dass ich euch meine Zeit (Email-Konversationen + Kennenlerngespräch + bis zu 12 Stunden Reportage + Fahrt + diverse Stunden Nachbearbeitung), meine volle Aufmerksamkeit und mein Herzblut widme, kann ich doch auch verlangen, dass ihr ein paar Minuten in die Anfrage investiert. Manchmal erhalte ich Anfragen wie diese:

„Hallo,

ich heirate am x.y.20xy und bin auf der Suche nach einem Fotografen für Hochzeitsfotos. Bitte senden Sie mir Ihre Preisliste zu.

Liebe Grüße,

X“

Tja, was soll man dazu sagen?

  1. Ich habe einen Namen. Und den findet man im Prinzip überall auf meiner Website und auf meinen social media accounts. Einmal habe ich eine Anfrage mit „Liebe Sabrina“ erhalten – Echt jetzt? Copy & paste? Das ist nicht nur respektlos, sondern auch unverschämt. Trotzdem antworte ich natürlich immer freundlich und professionell.
  2. Alleine ohne Partner heiraten ist echt traurig. Du heiratetst? Ich glaube, da hast du jemanden vergessen (Wie geht sowas?).
  3. Aus der Anfrage kann ich leider nicht herauslesen, wer du bist bzw. wer ihr seid. Die Kontaktseite mit dem Formular ist mit Absicht so gestaltet, dass ihr mir etwas über euch und eure Hochzeit erzählen sollt. Ich möchte wissen, wer ihr seid und wie ihr „tickt.“ Was ist eure Geschichte? Was ist euch wichtig und was habt ihr euch für euren Hochzeitstag vorgestellt? Kunden, die nichts über sich preisgeben, sind nicht meine Kunden. Immerhin erzähle ich euch ja auch, wer ich bin – und das mit Vergnügen. Auf meiner About-Seite findet ihr viele Informationen über mich und dabei geht es nicht darum, wann ich das erste Mal eine Kamera in den Händen gehalten habe, welche Objektive ich für welche Aufnahmen verwende oder welche Erfolge ich bereits erzielt habe. Das interessiert doch keinen, wenn wir mal ehrlich sind. Alles, was ihr wissen müsst ist: Passen wir zusammen oder nicht?

(Obligatorisches Hochzeits-Selfie :) )

Versteht mich nicht falsch: Ich schätze jede Anfrage und zum Glück landet eine solche E-Mail, die unpersönlicher fast nicht sein kann, nicht oft in meinem Postfach, aber trotzdem. Nur, wenn wir zusammenpassen und zusammenarbeiten, können tolle Bilder entstehen. Respekt, Wertschätzung und Vertrauen. Auf diesen drei Prinzipien baut meine Arbeit und das gegenseitige Verhältnis zwischen mir und meinen Kunden auf. Denn euch ist euer Hochzeitstag wichtig und ihr seid mir wichtig. Ihr seid so viel mehr als nur Kunden.

Ich bin es, die euch die ganze Zeit begleitet und die an intimen und emotionalen Momenten teilhat, die vielleicht nicht jeder sieht. Die neben der Fotografie alles dafür tut, dass alles „rund läuft“ und ihr euren Tag genießen könnt. Die so mit euch arbeitet, dass ihr ihr selbst sein könnt und Spaß habt. Die euch beisteht und euch in der Planung und während des großen Tages unterstützt. Ihr seht: Ich bin so viel mehr als nur eine Person mit Kamera – Brautstrauß halten, Schleppe tragen, Haare richten, aufräumen, organisieren … einfach immer da sein – und das gerne!

(Ein besonders berührender Moment zwischen Freundinnen)

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Wenn wir auf einer Wellenläge liegen, können wir so viel mehr erreichen als „nur“ Bilder.

Wir passen zueinander, wenn ihr …

… authentische, natürliche und stimmungsvolle Bilder möchtet

… bereit seid, in eure Hochzeitsbilder für die Zukunft zu investieren

… nicht auf 0815-Hochzeiten steht mit „klassichen“ Elementen wie roten Rosen mit Perlen, Brauthandschuhen, albernen Posen und Standard-Deko, sondern euch aktiv mit Hochzeitstrends beschäftigt und euch individuelle Inspiration auf Pinterest und Hochzeitsblogs holt

… euch nicht scheut, in euren (Hochzeits-)Outfits mit mir durch wilde Felder und Wälder zu streifen

… bereit seid, alles stehen und liegen zu lassen, um das wundervoll goldene Abendlicht einzufangen

… abenteuerlustig seid

… den Tag für euch und eure Liebe feiert und euch nicht daran orientiert, was andere wollen

… mir vertraut und bereit seid, euch von mir bezüglich Ablauf und Co beraten zu lassen

… nicht nur irgendjemanden dabei haben wollt, der eine Kamera besitzt, sondern genau MICH, weil wir auf einer Wellenlänge liegen und die gleiche Vision teilen

(Einfach nur pure Freude)

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English version

WARNING! May contain honest, hard words. I don’t want to offend anyone personally with this blog post, it just states my point of view. It’s not about attacking or excluding anyone, nor is it about arrogance or pessimism. I LOVE my job and I am so happy with my clients, for they give my life purpose and I’m very thankful to be able to work with such amazing people!

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My ideal clients. Sounds a bit arrogant at the first moment, right? For „ideal“ implies that there is something, which is not, which doesn’t fit. And this is exactly what this blog post is going to be about:

Who is my ideal client and why is it so important, that wedding photographer and bridal couple are on the same level?

The first question is justified for also the bride and geoom wish for the IDEAL photographer for their wedding – makes sense, doesn’t it? You see, the question can be asked from both sides.

 Why I write this blog post in the first place? Since I started capturing wedding with my camera back in 2014, I got to know many people and gathered experience. I grew and didn’t stay where I began. Up till now I captured over 60 weddings and even if they all were different, there is one thing I can say for sure: If the chemistry is not right, it won’t work!

Sounds hard, but that’s the truth. Some bridal couples think: „Hey, we’re getting married, so we need someone with a camera, who can snap some shots. But it shouldn’t be that expensive!“ And I can totally understand everybody, who thinks that way. Because you only get married once – Why would you know how these things work? And that’s exactly the crucial point: You only get married once. The wedding day is one of the most important days in one’s life. So wouldn’t it be stupid to pass the important task of capturing the events, emotions and the atmosphere of this special day on to just anyone, because he or she ownes a camera, the pictures are quite alright and the price is low? To be honest: It is!

Just think about it: What remains from your wedding? The dress is worn only once and after the cleaning, it stays in your wardrobe or gets sold. The meal was great, but after brushing your teeth and heading for the toilet, that’s also gone. Same goes for the drinks, make-up and hair styling. Been there, done that…the list could go on. But here’s something that does remain.

The only thing remaining is the wedding photography. The pictures let you, even after 40 years, relive that day, when you tied the knot and said „YES“ to each other, as if it was yesterday. Together you can look at your pictures and remember moments full of love and happiness. Moments, that you didn’t even fully perceived because you were too busy with being excited, doing this and that and talking to your guests. Believe me, as a former bride, I know what  I’m talking about. I married the love of my life in 2012 and there was just going on so much, that I wasn’t able to realise everything. The hormones and the excitement did the rest.

 I love to look at our wedding pictures and I especially love one picture, which shows my twin sister right after catching my bridal bouquet. And everyone else of the girls is happy for her. Sure, I remember having thrown the flowers and I also remember my sister catching it. But nevertheless, it’s priceless to be able to relive this happy moment over and over again. And there are so many more pictures of our wedding day, that touch me. Of moments so full of love that you thought you could catch it with your bare hands. Of people, who have past away. Simply pictures, which make this day unforgettable.

(Being yourself is the best choice you can make)

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That’s why you should consider the following aspects: 

Every photographer has her own style. You have to like the editing and the visual language. Take a look at the blog and the portfolio.

But it’s not only about the pictures: Who is the person behind the camera? What kind of person is he or she, that I want to capture my wedding day? Sounds strange, but it’s true: The wedding photographer is, besides your partner, the person you spend the most time on your wedding day with. And now imagine you don’t like her, she just wants different things? Right – it doesn’t work. I experienced this two times so far and it wasn’t nice, for both parties. This struck me really hard and shaped me deeply. But I learned from it to always trust my gut instincts and to listen to my heart.

You don’t just book your photographer, your photographer books you! What? When I like to book the photographer and the date is still available, she has to say yes, right? Well, it’s not that easy.  Already in reading the request, I can see who’s „my“ client and who’s not. For the request is some kind of application. And this, too, could sound a little arrogant, but it’s not. If you want me to dedicate my time (e-mail conversations + meeting + up to 12 hrs of coverage + driving + lots of hours of editing), my full attention and my heart to you and your wedding, I can demand of you to take some time and put your effort into writing your request. Sometomes I get requests like this:

„Hello,

I’m getting married on x.y.20xy and I’m looking for a wedding photographer. Please send me your price list.

Best wishes,

X“

Well, what can I say?

  1. I have a name. And you can find it all over my website and my social media accounts, obviously. Once I got a message saying „Dear Sabrina, …“ – Are you kidding me? Copy & paste? That’s not just a lack of respect, that’s impertinent. But of course, I always answer in a polite and professional way.
  2. Getting married all alone without a partner is quite sad. „I’m getting married“? I think you might have forgotten someone, haven’t you? (HOW?)
  3. From your request, I can’t tell who you are. My contact page is designed to get to know you and your wedding plans. I want to know, who you are and what is your mentality. What’s your story? What’s important and dear to you and how do you imagine your wedding day? Clients, who don’t reveal anything about themselves, are not my clients. After all, I tell you something about me – and it’s a pleasure for me. On my about-page you find a lot of information about me and it’s not about the date I first held a camera in my hand, about which lenses I use for which pictures and what are my biggest successs. Nobody cares, right? All you need to know is: Are we a good fit or not?

Don’t get me wrong: I cherish every request and I’m lucky to get requests like this only seldomly, but nonetheless: Only when we are a good fit and when we work together, we can create great pictures. Respect, Appreciation and Trust. My work and the relationship between me and my clients is build upon these three principles. For your wedding day is important and you are important. You are so much more than just clients.

I’m the one spending so much time with you, capturing intimate and emotional moments, that not everyone sees. The one making sure that everything is going according to plan, that you can enjoy your day. The one working with you in a way, that makes you feel comfortable. The one assisting you and supporting you in the planning of your big day. You see: I’m so much more than just a person with a camera.

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When we’re on the same level, we can achhive so much more than „just“ pictures.

I’m the right photographer for you, if you …

… want authentic, natural and emotional (wedding) pictures

… are ready to invest into your wedding pictures for the future

… are not into classic weddings with red roses and pearls, bridal gloves, silly posing and boring decoration, but are actively studying recent wedding trends and getting individual inspiration from Pinterest and wedding blogs

… are not scared of wandering through wild fields and woods in your (wedding) outfits with me

… are ready to drop everything to take photos in the beautiful golden sunlight in the evening

… are adventurous

… are getting married to celebrate you and your love for each other, and not do what others want

… trust me and are willing to consult me in terms of the course of the wedding day etc.

… don’t want just anyone with a camera, but ME, because we are on the same level and share the same vision

(Cheers!)